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Air Master Bearbeiten

Name: Air Master Englischer Name: Air Master Japanischer Name: Air Master Herausgeber: Toei Erfinder: Yokusaru Shibata Episodenanzahl: 27 Genre: Martial Arts Typ: Anime Entstehungsjahr: 2003 - 2004

Zur Story: Bearbeiten

Maki ist ein sehr großgewachsenes japanisches Mädchen, die vor einem Jahr noch rythmische Sportgymnastik ausgeübt hat. Doch dann hatte sie genug davon und beschloss Straßenkampferin (!) zu werden. Mit ihrer bisherigen Erfahrung und Grazie entwickelt sie einen komplett neuen Kampfstil und macht sich mit der Zeit einen Namen in der Streetfighter-Szene mit dem Beinamen "Air Master". Maki wechselt zur neuen Schule und lernt eine Gruppe von Mädchen kennen, die sie als beste Freundin haben möchten und die sie öfter mal in Schwierigkeiten bringen. Sakiyama Kaori ist eine junge Frau, die in allen Bereichen besser werden möchte, als Maki. Sie fordert sie während der Serie öfter mal zum Kampf heraus, muss aber nach einem gemeinsamen Partner Wrestling mit Maki gegen zwei Mädels vom Strand feststellen, dass Maki nicht so beneidenswert ist, wie sie immer dachte. Ausserdem lernt Maki noch den Profikiller Sakamoto kennen, der sich in sie verliebt, nachdem er sie mit Schmackes vermöbelt hat. Seine kommenden Auftritte und Kussavancen sind zum brüllen witzig. Der maskierte Luchamaster erlebt mit Maki einen heissen Kampf über den Dächern von Tokio, der dazu führt, dass sie von dem größten Kampfturnierveranstalter Japans entdeckt und engagiert wird. Allerdings muss Maki sich einer ganzen Gruppe von Superkämpfern stellen, die allesamt die verrücktesten Kampftechniken anwenden. Angefangen vom BMX-Fahrer, der nur kämpfen kann, wenn er auf seinem BMX-Rad sitzt, über einen ehemeliagen Bauarbeiter, der seine Fäuste wie Presslufthammer bewegen kann, bis zu einem jungen Mann, der Breakdance und Kampfkunst miteinander verbindet. Doch am Ende taucht ein Gegner auf, dem selbst Maki scheinbar nicht gewachsen ist...

Fazit Bearbeiten

Klang die Zusammenfassung dieses Anime in irgendeiner Form handlungslos? Ist es auch! Nichts destotrotz ist "Air Master" eine der genialsten Martial-Arts-Anime-Serien aller Zeiten, die komplett sinnentleert sind. In diesem Fall zwei Gegensätze, die sich magisch angezogen haben. Entweder man liebt oder hasst diese Serie; ich für meinen Teil habe sie geliebt. Während die Handlung nur nach Gründen sucht, einen Fight nach dem anderen zu führen, nehmen jene Kämpfe 90% der jeweiligen Folge ein. Und die Kämpfe sind in diesem Fall das Glanzstück der gesamten Serie und ein Höhepunkt des gesamten Martial Arts-Genres! Denn es handelt sich um perfekt ausgearbeitete Kampfchoreografien, die hervorragend animiert und durch die rasanten Kamerafahrten besonders betont wurden. Was unterscheidet aber die Kampfsequenzen bei Air Master von jenen aus Dragonball, Naruto und Konsorten? Erstmal werden gewisse schnelle Bewegungsabläufe wie in Zeitlupe gezeigt, die Tränen der Kämpfer schiessen in Schlieren aus den Augen und man ahnt, wie schnell sie sich bewegen. Zudem werden bereits in den ersten Folgen Kämpfe gezeigt, wie sie in anderen Serien erst im Finale vorkommen. Die Animationen sind hierbei auf bestem OVA-Niveau. Die Kämpfer selber sind, wie bereits erwähnt, ungewöhnlicher als in anderen Serien und bergen so manche Überraschung. Das Charakterdesign der Serie entspricht nicht unbedingt dem, was man erwarten würde, denn statt dünnen Beinchen und Pantyshots-per-minute bekommt man stramme Schenkel geboten, die nicht jedermans Geschmack sind. Auch wenn der Zeichenstil ein wenig an OhGreat! erinnert, sind die Mädels eine burschikose Karikatur seiner Werke. Die Gesichter der Charakter sind recht lang, die Frisuren abwechslungsreich. Die Musik der Serie passt immerzu hervorragend zur Stimmung, Opening und Ending sind in peppigem J-Rock gehalten. Das ganze basiert auf dem 24-bändigen Manga, der die Handlung des Anime noch etwas weiter führt. Alles in allem Schade, dass es nur bei 27 Folgen geblieben ist, aber auch verständlich, weil die Serie in ihrem Stil und ihrer Unkonventionalität nicht dem Massengeschmack entsprechen will. Dennoch kann ich nur jedem Martial-Arts-Fan raten, die Serie anzutesten. Die Handlung ist nicht der Reisser, aber die Kämpfe in meinen Augen mit die Besten!

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