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Dragon Ball Z

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Dragon Ball Z Bearbeiten

Name: Dragonball Z Englischer Name: Dragonball Z Dbz-070.gif Japanischer Name: Dragonball Z Herausgeber: Bird Studios / Fuji TV / Toei Erfinder: Akira Toriyama Episodenanzahl: 291 Genre: Adventure/Comedy/Fantasy/Shounen Typ: Anime Entstehungsjahr: 1989 Dragonball Z (jap. ドラゴンボールZ doragonbōru Z) ist eine japanische Zeichentrickserie und gilt als „klassischer“ Shōnen-Anime. In Fankreisen wird der Titel üblicherweise mit DBZ abgekürzt.

Grundlagen Bearbeiten

Dragonball Z ist die Fortsetzung der Fernsehserie Dragonball. Beide Animes beruhen auf der von 1984 bis 1995 erschienenen, international erfolgreichen 42-bändigen Manga-Serie Dragonball des Zeichners Akira Toriyama. Während der Dragonball-Anime die Manga-Handlung bis etwa Band 17 umsetzt und Geschehnisse in der Kindheit der Hauptfigur Son-Goku schildert, führt Dragonball Z die Geschichte mit Son-Goku als erwachsenem verheirateten Mann weiter.


Veröffentlichungen Bearbeiten

Die vom Anime-Studio Toei produzierte Fernsehserie umfasst 291 Folgen à 22 Minuten und wurde vom 19. April 1989 bis zum 31. Januar 1996 auf dem japanischen Fernsehsender Fuji TV ausgestrahlt.

Der deutsche TV-Start von Dragonball Z war am 27. August 2001 auf dem Privatsender RTL 2. Vom 5. März 2005 bis zum 18. Juli 2006 wurde die Serie auf dem Sender Tele 5 wiederholt.

Dragonball Z wurde weiterhin unter anderem auch in Frankreich, Großbritannien, Türkei, Italien, Spanien, Portugal, auf den Philippinen und in den USA ausgestrahlt.


Kinofilme Bearbeiten

Studio Toei produzierte von 1989 bis 1995 auch insgesamt 13 Dragonball-Z-Kinofilme mit eigenständigen Geschichten außerhalb der Manga-Vorlage:

Die Todeszone des Garlic Jr. (1989) Die Entscheidungsschlacht (1990) Der Stärkste auf Erden (1990) Son-Gokus Vater / Das Bardock Special (1990) Super-Saiyajin Son-Goku (1991) Rache für Freezer (1991) Coolers Rückkehr (1992) Angriff der Cyborgs (1992) Die Geschichte von Trunks (1993) Der legendäre Super-Saiyajin (1993) Super-Saiyajin Son-Gohan (1993) Brolys Rückkehr (1994) Angriff der Bio-Kämpfer (1994) Fusion (1995) Drachenfaust (1995) Die letzten beiden Filme wurden zu Dragonball Z – Der Film zusammengefasst.


Realfilm Bearbeiten

Im Jahr 2002 erwarb die US-amerikanische Produktionsgesellschaft 20th Century Fox die Lizenzrechte für einen Dragonball-Z-Realfilm. Im Juni 2004 wurde Ben Ramsey als potenzieller Drehbuchautor verpflichtet.

Trotz zahlreicher Spekulationen und Gerüchte gibt es keine Informationen über Handlung, Regisseur und mögliche Darsteller. 20th Century Fox hat bisher nur bekannt gegeben, dass der Dragonball-Z-Realfilm gegenwärtig nicht in Planung ist.

Handlung Bearbeiten

Chronologisch umfasst Dragonball Z die Zeit von der Kindheit von Son-Gokus Sohn Son-Gohan bis zur Kindheit von dessen Tochter Pan.

Die Serie besteht nach Studio Toei offiziell aus vier „Sagas“ (in Fankreisen gibt es noch genauere Unterteilungen):

Saiyajin-Saga (Folgen 1–35) Freezer-Saga (Folgen 36–125) Cell-Saga (Folgen 126–199) Boo-Saga (Folgen 200–291) Grundlage der Handlung ist die Abwehr von übermächtig stark scheinenden Angreifern. Diese streben nach Vorherrschaft oder suchen Rache für früher erlittene Niederlagen. Diesen Angreifern stellt sich eine Gruppe von Kämpfern um Son-Goku entgegen, um sie an der Durchführung ihrer Pläne zu hindern. Dragonball Z besteht aus der Darstellung dieser Kämpfe, aufgelockert durch humorvolle Begebenheiten und Sprüche. Die Kämpfe, ihre Auswirkungen und die Kampfkraft der Teilnehmer steigern sich mit Fortführung der Serie zu immer neuen Superlativen.

Kennzeichnend für die Serie ist eine fast surreale Dehnung von dramatischen Situationen durch lange Schnittfolgen und Dialoge. Ebenfalls typisch ist das häufige Wechseln der Handlung und einiger Charaktere zwischen Diesseits und Jenseits, was auf die zugrundeliegenden fernöstlichen Denkweisen und Erzähltraditionen hinweist.


Betrachtungen zur Serie Bearbeiten

Dragonball Z hat aufgrund seiner auf den ersten Blick recht simplen Umsetzung, der stark schwankenden Produktionsqualität und der teilweise extremen Begeisterung seiner eher jungen Fangemeinde wie kaum eine andere Serie zu einer Polarisierung der internationalen Anime-Fanszene geführt. Während die Serie in Japan viel zur Weiterentwicklung des Shōnen-Genres beigetragen hat, befürchten Kritiker aufgrund der großen internationalen Verbreitung die Festigung von Klischees in Bezug auf das Anime-Genre.

Ein Hauptvorwurf gegen Dragonball Z ist, dass es eine Konfliktlösung durch Gewalt propagiere. Bei aller Betonung des Kampfes und des Wettbewerbs als Lebensinhalt der Z-Kämpfer werden jedoch stets Mut, fester Wille und vor allem Freundschaft und Treue als Voraussetzung für den Sieg über das Böse hervorgehoben.

Ein bedeutender Unterschied zu mancher Action-Massenware ist die ausführliche Darstellung der Wandlung einiger Charaktere von grausamen Gegnern zu Mitstreitern. Ein solcher Wandel ist dabei nicht Resultat einer umfassenden Läuterung westlicher Prägung, sondern Bestandteil einer langsam fortschreitenden Entwicklung. Dieses Gestaltungsmittel ist in der abendländischen Tradition in dieser Form unbekannt und fußt auf unerschütterlichem Vertrauen in das Gute und auf der Möglichkeit bedingungsloser Vergebung.


Story Bearbeiten

Son Goku, der Held aus Dragon Ball, ist mittlerweile erwachsen geworden und hat seine bekanntschaft Chi Chi (die Tochter des Rinderteufels) geheiratet. Zusammen haben sie einen Sohn mit dem Namen Son Gohan. Eines Tages erhält Son Goku Besuch von seinem bösen Bruder Radditz, der ihm eröffnet, dass er kein Mensch ist, sondern ein Saiyajin vom Planeten Vegeta, der zur Erde geschickt wurde, um die Menschheit zu vernichten, damit der Planet verkauft werden kann. Durch eine schwere Kopfverletzung verlor er jedoch sein Gedächtnis und wurde dadurch Herzensrein. Dank der Erziehung seines weisen Großvaters der ebenfalls Son Gohan hieß wurde aus Son Goku schließlich ein überzeugter Kämpfer für das Gute in der Welt. Und wieder stehen Son Goku, seinem Sohn Son Gohan und den treuen Freunden gefährliche und aufregende Abenteuer bevor...

Weitere Infos Bearbeiten

Mit Dragon Ball Z präsentiert RTL II eine der erfolgreichsten Anime-Serien der Welt erstmals im deutschen Fernsehen. Die epische, actiongeladene Saga rund um den übermenschlichen Kämpfer Son Goku und seine Freunde begeistert seit vielen Jahren Anime-Fans in aller Welt. Die Manga von Erfolgsautor Akira Toriyama, auf dem Dragon Ball Z und auch die Vorgängerserie Dragon Ball basieren, ist mit weltweit über 200 Millionen verkauften Büchern die erfolgreichste Comic-Serie der Welt.


Fortsetzung Bearbeiten

Aufgrund des großen Erfolges von Dragonball Z wurde von 1996 bis 1997 unter dem Titel Dragonball GT eine weitere Fortsetzungsserie mit 64 Folgen produziert, die keine Manga-Vorlage hatte und deutlich weniger erfolgreich war.

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